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Entscheidungsanalytische Modellierung in der ökonomischen Evaluation.
Gesundheitsökon. Qualitätsmanag. 15, 260-264 (2010)
In den letzten Jahren hat die Verwendung von entscheidungsanalytischen Modellen in der gesundheitsökonomischen Evaluation stark zugenommen. Modelle bieten eine zentrale Zugangsmethodik für Evaluationsstudien. Sie werden benötigt, wenn Daten aus klinischen Studien nicht verfügbar sind oder nicht direkt auf die aktuelle Forschungsfrage zutreffen. Für die entscheidungsanalytische Modellierung steht eine Reihe von Modellierungsansätzen zur Verfügung. Dieser Artikel stellt mit Entscheidungsbäumen und Markov-Modellen die häufigsten Modelltypen dar und geht auf weitere - wie die diskrete Ereignissimulation - ein. Die Ergebnisse von Modellen sind mit Unsicherheit behaftet, welche mit dem Einsatz von Sensitivitätsanalysen abgeschätzt werden kann. Die verschiedenen Formen der Unsicherheit in Modellen und die Grundprinzipien einer Bearbeitung mit der Sensitivitätsanalyse werden präsentiert. Abschließend wird die Qualität von Modellierungen thematisiert, die von der verwendeten Struktur, den einfließenden Daten sowie der internen und externen Konsistenz abhängt. Zu qualitätssichernden Maßnahmen gehören z. B. das Einhalten von Richtlinien oder die Durchführung von Validierungen. Aktueller Forschungsbedarf besteht in der Weiterentwicklung von Modellierungsmethoden und von Richtlinien zur Beurteilung der Modellqualität.
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Publikationstyp
Artikel: Journalartikel
Dokumenttyp
Wissenschaftlicher Artikel
Schlagwörter
Entscheidungsanalytische
Modellierung; ökonomische Evaluation
ISSN (print) / ISBN
1432-2625
e-ISSN
1439-4049
Zeitschrift
Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement
Quellenangaben
Band: 15,
Seiten: 260-264
Verlag
Thieme
Verlagsort
Stuttgart
Begutachtungsstatus
Peer reviewed