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Hitzeschockproteine, Immunkompetenz und Vakzinierung.
Dtsch. Med. Wochenschr. 129, 31-35 (2004)
Hitzeschockproteine (HSP) sind hochkonservierte, zytoprotektive Proteine, die unter Zellstress überexprimiert werden. Die Erforschung ihrer immunologischen Eigenschaften hat sich in den letzten Jahren zu einer neuen und vielversprechenden Disziplin der Immunologie etabliert. Zahlreiche präklinische Arbeiten zeigen, dass HSP, wenn sie sich im extrazellulären Milieu befinden, das angeborene und das adaptive Immunsystem effizient stimulieren können. Derzeit laufen HSP-basierte Vakzinierungsansätze in klinischen Studien der Phase II und III, um das „Proof of principle” und die anti-tumorale Immunantwort in vivo nachzuweisen. Die Hyperthermie-Behandlung von Tumoren hat neben dem direkten zytotoxischen Effekt auch eine indirekte immunmodulatorische Wirkung, indem die Expression von HSP induziert wird und durch die Hyperthermie-bedingte Nekrose auch HSP freigesetzt werden. Ziel der aktuellen Forschung ist, neue Erkenntnisse über die durch Hyperthermie-Behandlung induzierte Immunantwort zu erhalten, sowie Änderungen in der Tumorphysiologie besser zu verstehen, um die Effektivität der Hyperthermiebehandlung und der HSP-basierten Vakzinierungen für Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren zu verbessern.
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Publication type
Article: Journal article
Document type
Scientific Article
ISSN (print) / ISBN
0012-0472
e-ISSN
1439-4413
Quellenangaben
Volume: 129,
Issue: 1/2,
Pages: 31-35
Publisher
Thieme
Publishing Place
Stuttgart
Reviewing status
Peer reviewed
Institute(s)
CCG Tumor Therapy with Hyperthermia (IMI-KTH)