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Möglichkeiten und Gefahren der prädiktiven Diagnostik.

Forum DKG 25, 15-19 (2010)
DOI
Open Access Green as soon as Postprint is submitted to ZB.
Im Mittelpunkt des im Februar 2010 in Kraft getretenen Gendiagnostikgesetzes (GenDG) steht das Prinzip der informationellen Selbstbestimmung. Danach bestimmt jeder Bürger grundsätzlich selbst über die Verwendung seiner persönlichen Daten. Laut GenDG dürfen prädiktive genetische Untersuchungen nicht ohne Einwilligung der Betroffenen durchgeführt werden, wobei zuvor eine fachärzliche Beratung vorgesehen ist. Auch werden der Nutzung von Testergebnissen durch Arbeitgeber und Versicherer enge Grenzen gesetzt, um Benachteiligungen aufgrund genetischer Eigenschaften zu verhindern. Das GenDG kann somit als Antwort auf Befürchtungen verstanden werden, wonach soziale Ungleichheiten durch die wachsenden Möglichkeiten der genetischen Diagnostik zunehmen könnten. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es daher, eine Einführung in das Thema "Soziale Ungleichheit und Gesundheit" zu geben und mögliche Probleme im Zusammenhang mit der prädiktiven Diagnostik aufzuzeigen.
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Publication type Article: Journal article
Document type Scientific Article
ISSN (print) / ISBN 0947-0255
e-ISSN 2190-9784
Quellenangaben Volume: 25, Issue: , Pages: 15-19 Article Number: , Supplement: ,
Publisher Springer