Nichtinvasive Bildgebungstechniken erlauben schnell und schmerzfrei diagnosti-sche Blicke in die Haut, je nach angewandter Methode mit unterschiedlich hoherAuflösung und Eindringtiefe.Schon seit Jahrzehnten aus dem Alltag nicht wegzudenken sind die etabliertenUntersuchungsmethoden wie die Dermatoskopie und die hochauflösende Sono-graphie der Haut und Subkutis. Weitere innovative Verfahren wie die optischeKohärenztomographie (OCT), die konfokale Lasermikroskopie (KLM) und die Line-field konfokale OCT (Line-field confocal OCT; LC-OCT), die die Untersuchung derHaut mit sehr hoher Auflösung erlauben, haben Einzug in die klinische Routinegehalten. Die Multiphotonentomographie sowie die optoakustische Bildgebunggelten ebenfalls als vielversprechende neuere Verfahren.Neben den nichtinvasiven Verfahren, die in vivo direkt am Patienten zum Einsatzkommen, können die KLM und die LC-OCT auch ex vivo an exzidiertem Gewebezur Schnellschnittdiagnostik angewendet werden.Die bei allen Bildgebungsmethoden generierten Daten eignen sich hervorragendfür die Anwendung KI-basierter Algorithmen zur Erhöhung der diagnostischenTreffsicherheit und Unterstützung des erfahrenen Anwenders.Alle genannten Verfahren haben ihre Stärken, Limitationen und bevorzugte Indi-kationen. Im Folgenden wird ein Überblick über die verschiedenen Geräte undTechniken gegeben und für jede Methode die Funktionsweise und die aktuelleStudienlage zu Indikationen und Grenzen des jeweiligen Verfahrens dargelegt